{"id":382,"date":"2010-07-14T19:50:30","date_gmt":"2010-07-14T17:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/?p=382"},"modified":"2024-07-24T17:04:10","modified_gmt":"2024-07-24T15:04:10","slug":"armamputation-und-prothetik-geschichte-und-aktuelle-entwicklungen-ubersicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/?p=382","title":{"rendered":"Armamputation und Prothetik &#8211; Geschichte und aktuelle Entwicklungen  [\u00dcbersicht]"},"content":{"rendered":"<p>Hier folgt eine Zusammenstellung von geschichtlichen Hinweisen zu Armamputation und -prothetik.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>1712-1786 Hofmechaniker Carl Heinrich Klingert in Breslau baut mit 9-f\u00e4digen Kabelz\u00fcgen und einigen manuellen Schaltern eine aufwendige Hand f\u00fcr einen Aristrokraten.<\/p>\n<p>1812 Pierre Ballif erfindet den Kabelzug, bei dem ein an der Brust befestigtes Kabel die Prothesenhand \u00f6ffnet. Diese hat in geschlossenem Zustand aber die Erscheinung einer Faust, was damals offenbar ein Problem war da es dann etwas aggressiv aussah.<\/p>\n<p>1844 Der holl\u00e4ndische Bildhauer Van Peetersen verwendet Ballifs Idee, den Kabelzug rumpfseitig zu befestigen aber findet eine Schulterbandage besser als die Befestigung an der Brust. Er erfindet auch eine sich auf Zug \u00f6ffnende Hand, deren Form ausgestreckte und sich ber\u00fchrende Finger hat &#8211; statt wie Ballifs Hand eine geschlossene Faust zu haben.<\/p>\n<p>1860 Graf de Beaufort baute einen leichgewichtigen und kosteng\u00fcnstigen Arm, aufbauend auf den oben erw\u00e4hnten Prinzipien, der die Bezeichnung &#8220;prothese de pauvre&#8221; bekam. Es war die erste Armprothese, die relativ beliebt wurde, Verbreitung fand und zur echten Arbeit (Fabrik, Landwirtschaft, ..) eingesetzt werden konnte.<\/p>\n<p>1860 baute Charriere in Paris f\u00fcr einen nach Jagdunfall ellbogenexartikulierten Operns\u00e4nger einen komplexen Arm, bei dem Ellbogenflexion \/ -extension die Handgelenks-Pro-\/Supination steuerte. Dadurch wurde eine f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse (und f\u00fcr den Beruf des Operns\u00e4ngers mit theatralischer Haltung) erstaunlich nat\u00fcrlicher Ausdruck m\u00f6glich. Da aber z.B. Daumenbewegung oder Handgelenksbeugung ganz fehlten, war dieser Arm zwar f\u00fcr den Operns\u00e4nger perfekt , galt aber f\u00fcr den Alltag als eher wenig praktisch.<\/p>\n<p>Nach den Kriegen 1864 (gegen D\u00e4nemark), 1866 (gegen Italien), 1870\/1 (gegen Frankreich) und dann nat\u00fcrlich um den 1. Weltkrieg stieg der Bedarf nach Prothesen stark an. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Entwicklungen, teils Kopien oder Weiterentwicklungsversuche, meist von Anf\u00e4ngern auf dem Gebiet, die sich auch nicht durchsetzten.<\/p>\n<p>1907 wurde \u00fcber eine von dem selbst handamputierten Dalisch entwickelte Handprothese geschrieben, sie habe eine bis dahin unerreichte Nat\u00fcrlichkeit. Diese Hand enthielt statt Kabeln oder Seilz\u00fcgen erstmals Metallst\u00e4be zur Steuerung.<\/p>\n<p>Sauerbruch hatte damals dann die Muskelsteuerung mittels Haut-Muskelkan\u00e4len erfunden, aber es gab keine Prothesenhand, die dazu brauchbar war und so musste er eigene Entwicklungen in Gang bringen. Diese verliefen sehr z\u00f6gerlich und sein Gesamtkonzept hatte mit R\u00fcckschl\u00e4gen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend Sauerbruch R\u00fcckschlag um R\u00fcckschlag einstecken musste &#8211; es waren damals auch Infektionen ein viel ernsteres Problem als heute &#8211; waren die im ersten Weltkrieg in Zugzwang gegen\u00fcber den Amputierten gekommenen Beamten ungeduldig. Ungeduldig v.a. deswegen, da eine fehlende Hand oder Arm &#8211; damals wie heute (wenn Ihr es noch nicht gemerkt habt) ein sehr sehr emotionelles (viel mehr als nur ein funktionelles) Problem waren und die Regierung die Amputierten h\u00f6chst ungern ohne Prothese herumlaufen liessen. So ist zu verstehen, wieso die Deutschen dem amerikanischen Carnes f\u00fcr seine Patentrechte eine f\u00fcr damalige wie heutige Verh\u00e4ltnisse unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig enorme Summe f\u00fcr einen Arm bezahlten, der letztlich \u00fcber die Bedeutung eines Theaterarms nicht hinauskam.<\/p>\n<p>Carnes &#8211; selbst armamputiert &#8211; hatte etwa 1911 den ersten Arm entwickelt, der viele damals bekannten Prinzipien auf klevere Weise vereinigte und erstmal fabrikm\u00e4ssig hergestellt wurde. Der heute legend\u00e4re Carnes Arm wies Ellbogen-\/Handgelenksbewegungs-Kopplungen auf, erlaubte festes Zupacken und galt als stabil. Die Deutschen kauften am 14. Juli 1916 die Lizenz f\u00fcr eine heute etwa 9 Millionen US Dollar hohe Geldsumme, w\u00e4hrend Sauerbruch dar\u00fcber etwas zu Recht beleidigt und entr\u00fcstet war. Immerhin war der Carnes Arm zwar eindr\u00fccklich demonstriert worden &#8211; aber nach einer Viertelstunde manipulieren war ein solcher Prothesentr\u00e4ger jeweils schweissgebadet vor Anstrengung. Die Deutschen bauten damals in eigenen Fertigungen zahlreiche Carnes-Arm-Varianten. Aber bereits vier Jahre sp\u00e4ter &#8211; 1920 &#8211; trug kaum mehr einer einen solchen Arm und zu Beginn des zweiten Weltkriegs 1939 galt der Carnes Arm als v\u00f6llig obsolet.<\/p>\n<p>Sauerbruch hingegen schaffte es dann schon noch, etwas nach der Carnes Hysterie seine Sachen auf die Reihe zu bekommen. Seine Operationstechnik wurde wenigstens bis etwa 1957 angewendet und ist als eine der nachhaltigeren Entwicklungen auf diesem Gebiet zu betrachten.<\/p>\n<p>Dann wurden in diesen Jahren in den USA bis heute funktionell f\u00fchrende Entwicklungen geleistet.<\/p>\n<p>Becker patentierte auf Basis vorbestehender Entw\u00fcrfe anderer die Becker-Hand in den Vierzigerjahren, die bis heute verbessert wurde und die heute von seinem Sohn John Becker in der Familienwerkstatt gebaut wird. Sie kostet etwa 600 Dollar und ist extrem brauchbar, hat einen adaptiven Griff (Finger umschliessen unregelm\u00e4ssig geformte Objekte) und ist sehr robust. Ich besitze aktuell 4 solche H\u00e4nde, davon hat mir John Becker eine geschenkt. Diese Produkte sind hierzulande bei Anwesenheit eines deutschen Marktf\u00fchrers nicht bekannt.<\/p>\n<p>Dorrance und Hosmer bauten damals Hooks, die bis heute an Gewicht, Form, Funktion und Haltbarkeit schwer zu \u00fcbertreffen sind.<\/p>\n<p>Im Jahr 2008 gelange ich an Otto Bock, deren mir bis dato verkauften Hooks rasch M\u00e4ngel zutage treten liessen, nachdem ich mich u.a. bei der Brugg Drahtseil AG beraten liess. Nach Einsenden von Vorschl\u00e4gen und Verbessern einiger Aspekte bestehender Hooks durch selbst erg\u00e4nzte Stellschrauben verkaufte mir Otto Bock inzwischen drei vergleichen mit vorher deutlich verbesserte Produkte mit der Bezeichnung MovoHook 2Grip, die bis heute in keinen ihrer Kataloge gef\u00fchrt sind. Diese weisen eine verstellbare Federkraft und f\u00fcr Otto Bock neu eine Kugelaufh\u00e4ngung des Kabelzugs auf.<\/p>\n<p>Im Juli\/August 2008 gelangte Bradley Veatch mit Fragen zum damals nagelneuen Otto Bock MovoHook an mich. Wir besprachen sehr viele Einzelheiten. Er kl\u00e4rte viele Fragen auch mit anderen Leuten ab, erhielt \u00f6ffentliche finanzielle Unterst\u00fctzung und produzierte schliesslich den V2P Prehensor, das neueste Hightechprodukt auf dem Gebiet der Eigenkraftprothetik und Greifhaken. Dieser vereint bekannte Formen wie Trautman Hook mit variabler Greifkraft, ist sehr leichtgewichtig, hat grosse benutzer-ver\u00e4nderbare Greiffl\u00e4chen. Ich habe an Prototypentesten und Fehlersuche aktiv mitgewirkt, besitze inzwischen drei dieser Modelle und kann es f\u00fcr den mechanisch anspruchsvollen Einsatz empfehlen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2010 beendeten wir eine etwa 2 Jahre dauernde Versuchsreihe mit sehr dauerhaften und stabilen Handgelenks-Schnellverschl\u00fcssen; das Produkt ist hier dargestellt:<\/p>\n<p>http:\/\/www.puppchen.com<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter erfuhr der Carnes Arm durch die Arbeit des armamputierten Australiers Mark Lesek den Versuch einer Neuauflage. Er war eine Zeit lang dabei, den Arm aus Carbonfaser und modernen anderen Materialien nachzubauen, aber da der Mechanismus extrem aufwendig ist, d\u00fcrfte er sehr mit kleinsten Ungenauigkeiten der Fertigung und allzu hoher Reibung zu k\u00e4mpfen gehabt haben. Ich hatte Mark Lesek damals eine umfangreiche Beschreibung des Carneshand-Mechanismus von Deutsch auf Englisch \u00fcbersetzt und ihm (u.a. diese) historischen Informationen zusammengestellt. Eine aktuelle Dokumentarsendung des BBC zu seinem aktuellen Stand ist hier zu besichtigen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_60885\"  width=\"800\" height=\"450\"  data-origwidth=\"800\" data-origheight=\"450\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YxA0ZCQdoKQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>Zur Wiederherstellung der Greifkraft bei Unterarmst\u00fcmpfen ohne Prothese gibt es zwei interessante Methoden in der Geschichte der Amputation:<\/p>\n<p>1917 hat der deutsche Chirurge Hermann Krukenberg die Greifzange nach Krukenberg beschrieben, eine bereits ca. 1889 von Vanghetti herausgefundene Operation, bei der Elle und Speiche voneinander getrennt werden und das Greifen mit den Unterarmteilen erlauben. Kosmetisch gilt diese Operation zwar als kontrovers &#8211; aber funktionell scheint das Ergebnis durchwegs Prothesen \u00fcberlegen zu sein. Die Greifkraft &#8211; also beim Zudr\u00fccken &#8211; soll bis ca. 3-5 kg betragen k\u00f6nnen. Es sind zwar Langzeitfolgen \/ Sp\u00e4tsch\u00e4den beschrieben nach denen man sagen wir 10 oder 20 Jahre sp\u00e4ter bei einigen Patienten schwere Ellbogenarthrosesch\u00e4den findet. Aber erstens korreliert das Ausmass dieser Sch\u00e4den offenbar nicht sehr stark mit effektiven Beschwerden wie Schmerzen, zweitens weisen auch nicht nach dieser Krukenberg-Methode operierte, also &#8220;naturbelassene&#8221; Unterarmst\u00fcmpfe dann am Ellbogen offenbar recht h\u00e4ufig Arthrosen auf, was erstens auf eine ohnehin nicht-nat\u00fcrliche Ellbogenbelastung hindeutet und zweitens die Belastung durch einen Greifzangen-Operation in einen gr\u00f6sseren Zusammenhang stellt.<\/p>\n<p>1919 wurde offenbar erstmal ein Grosszeh auf einen Unterarmstumpf verpflanzt als Alternative zur Krukenbergoperation. Nach Erweiterung dieser Verfahren mit Zehentransplantationen auf Unterarm-\/Handgelenksst\u00fcmpfe ca. 1970 in China, u.a. auch unter stabilisierender Verwendung von Metallimplantaten, beschrieb 1985 der finnische Chirurge Vilkki eine Zehen-zu-Stumpf-Verpflanzung unter Verwendung auch von Leistenhaut, \u00fcber deren Langzeitergebnisse er 2007 berichtete. Im Durchschnitt betrug die erreichte Kneifkraft etwa 5, maximal sogar um die 9-11 kg. Dagegen war die Sensibilit\u00e4t in den verpflanzten Zehen allgemein offenbar eher schlecht und es kam bei etwa der H\u00e4lfte zu einer K\u00e4lteintoleranz.<\/p>\n<p>Beide Operationsmethoden erlauben es auch, dennoch \/ weiterhin Prothesen zu tragen. Sowohl Krukenberg- wie Zehentransplantationsmethode eignen sich offenbar wenigstens wie beispielhaft illustriert zur Prothesensteuerung, indem z.B. Schalter bet\u00e4tigt werden k\u00f6nnen. Allerdings d\u00fcrfte der Bau-\/Anpassungsaufwand f\u00fcr solche spezifischen L\u00f6sungen dann doch eher hoch sein.<\/p>\n<p>Zur Verbesserung der Prothesensteuerung sind besonders zwei Operationsmethoden erw\u00e4hnenswert:<\/p>\n<p>Sauerbruch setzte die von Vanghetti etwa 1896 pionierhaft entwickelte Technik fort, bei der Hautkan\u00e4le mit dar\u00fcber laufenden Muskelz\u00fcgen am Stumpf angebracht werden, so dass die verbleibende Stumpfmuskulatur daf\u00fcr verwendet werden kann, einen in den Hautkanal geschobenen Stift zu bewegen und so eine Prothesenhand zu steuern. Zu diesem Zweck entwickelte Sauerbruch die nach ihm benannte Sauerbruch-Hand. Er brauchte dazu etwas Zeit, bis die ganze Sache stand, war er wohl etwa ab 1915 in dieser Sache unterwegs. 1917 wurde die f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse extrem praktische H\u00fcfnerhand greifbar, und 1918 die von Dipl-Ing. M\u00fcller-Gleiwitz entwickelte, graduell und letztlich sehr stark schliessbare Arbeitsklaue. Damit war die cineplastische Sauerbruchoperation auf einem guten Weg; sie wurde bis etwa 1957 praktiziert.<\/p>\n<p>Targeted Reinnervation ist eine der neuesten operativen Techniken die nach Verlust von Arm oder Teilen davon angewendet werden kann, um eine Reihe von neuen Prothesenoptionen zu erm\u00f6glichen. Sie wurde experimentell in den sp\u00e4ten Neunzigern von Chirurgen in Chicago (USA) beforscht und erst seit wenigen Jahren (an Menschen) angewendet.<\/p>\n<p>Problem bei der elektrischen Prothesensteuerung \u00fcber den Stumpf ist ja, dass das elektrische Nervensignal, das zu dort \u00fcbrigen Muskelgruppen geht, sehr schwach ist. Zwar kann man Nerven direkt mit Elektroden anpieksen, aber diese Implantate sind im Langzeitverlauf nicht etabliert, versagen offenbar irgendwann, und Stromversorgung, Kabel durch die Haut etc. sind ein nicht zufriedenstellend gel\u00f6stes Thema. Was besser geht, ist, wenn man die paar Sekundenbruchteile abwartet, bis der Nerv den angeschlossenen Muskel dazu gebracht hat, sich zusammenzuziehen. Muskelgruppen, die sich zusammenziehen, generieren ab einer bestimmten Gr\u00f6sse ein brauchbares elektrisches Feld, das man an der dar\u00fcberliegenden Hautstelle ableiten und als Signal zur Steuerung weiterverwenden kann. Auf der Haut aufgelegte Elektroden &#8211; sog. myoelektrische Elektroden &#8211; sammeln diese Information; \u00fcblicherweise f\u00fchrt diese Signalintegration auch zu einer Verz\u00f6gerung, so dass myoelektrische Arme stets eine technik-bedingte Verz\u00f6gerung aufweisen.<\/p>\n<p>Man ist nun aber bisher auf Muskelgruppen angewiesen gewesen, die von Natur aus vorhanden waren. Mit der neuen Technik der Targeted Reinnervation werden kleine Muskelpakete gemacht, in die bestehende teils auch nach Amputation wenig bis nicht benutzte Nervenenden angeschlossen werden. Dies erlaubt auf einmal das Aktivieren mehrerer Schalter, je nach dem auch separat oder gleichzeitig. Zudem ergab sich, dass die verpflanzten Nerven auch sensibel sind und Gef\u00fchl &#8211; Druck, Temperatur &#8211; dem Hirn zur\u00fcckmelden k\u00f6nnen. Vor allem f\u00fcr Schulter- oder Oberarmamputierte ist diese Technologie als bahnbrechend anzusehen, auch wenn damit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind.<\/p>\n<p>Prominenter Tr\u00e4ger eines derartig gesteuerten Arms war der \u00d6sterreicher Christian Kandlbauer. Er starb Ende Oktober 2010, als er mit einem speziell angepassten Fahrzeug unterwegs war, das er mit seinen Armprothesen steuerte, aufgrund der Untersuchungen hatte es sich dabei aber nicht um ein Versagen der Prothesen sondern einen offenbar via SMS angek\u00fcndigten Suizid gehandelt.<\/p>\n<p>Inzwischen ist 2024, und wir verf\u00fcgen \u00fcber die einfache 8-Fragen-Methode, um zu etablieren, ob eine bestimmte Armprothese f\u00fcr eine medizinisch-orthop\u00e4disch sinnvolle Langzeitausstattung zur Bew\u00e4ltigung richtiger Arbeit taugt\u00a0[<a href=\"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/?p=13345\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">link<\/a>].<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=swisswuff\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Tweet<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier folgt eine Zusammenstellung von geschichtlichen Hinweisen zu Armamputation und -prothetik.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-support","wpcat-1-id"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-25 09:28:07","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=382"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/382\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13417,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/382\/revisions\/13417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.swisswuff.ch\/tech\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}